Atacama El-Tatio Salzsee Anden Elqui Südsternhimmel Sonnenfinsternis

Erlebniswelt der Naturwunder

Chile:
Santiago - Valparaiso - Calama - San Pedro de Atacama - Antofagasta - La Serena - Vicuna/Mamalluca - Panamericana
Sternwarten: Paranal - Space Obs - ALMA






Wissenschaftsreisen bietet Mitreisegelegenheit zu dieser totalen Sonnenfinsternis mit vielen Naturschätzen, die Chile bietet. Die Sonnenfinsternisreise beginnt in Frankfurt/M. und führt nach Santiago de Chile.
Von dort aus erleben wir Besonderheiten der Geologie und Erdentwicklung in Südamerika wie den Humboldtstrom. Die Beobachtung der totalen Sonnenfinsternis ist der krönende Höhepunkt unserer Reise. Wir besichtigen ausgewählte Sternwarten und astronomische Forschungszentren in der Atacama.

16 Tage / 15 Nächte Reiseprogramm


Flug von Frankfurt/Main nach Santiago de Chile.
Ankunft in Santiago de Chile, Transfer zum Hotel in Santiago.

Eine Halbtagesexkursion, Stadtrundfahrt, verbindet die unterschiedlichsten historischen und modernen Sehenswürdigkeiten Santiagos: Beispielsweise der Regierungspalast (La Moneda), Plaza de Armas, Fischmarkt, Cerro San Cristobal, das Künstlerviertel, und das “Sanhattan“ genannte, neue Bankenviertel mit zwei der größten Hochhäuser Südamerikas.

Santiago de Chile

Erste Übernachtung in Santiago de Chile Hotel Fundador
Ganztagesexkursion nach Valparaiso mit Weingutbesichtigung im Casablanca-Tal. Am Morgen empfängt Sie Ihr Reiseleiter und begleitet Sie.

Valparaiso ist bei den Touristen eine beliebte Küstenstadt mit historischem Stadtkern und einer sehr speziellen, chaotischen, bunten Architektur, die im Juli 2003 zum Weltkulturerbe erklärt wurde. Die Stadt ist ein kulturelles Zentrum zahlreicher literarischer, musikalischer und künstlerischer Darbietungen. La Sebastiana ist das Haus Pablo Nerudas in Valparaiso und als Museum hergerichtet.

Das malerische Casablanca-Tal, einem international bekannten Weinbaugebiet, mit vielen prämierten Weinen, liegt in der Nähe. Ein Weingut davon wird besichtigt. Eine Verkostung ist inklusive. Geplant ist das Weingut Casas del Bosque.

Valparaiso

Valparaiso Casablanca-Tal


Zweite Übernachtung in Santiago de Chile im Hotel Fundador
Transfer vom Hotel in Santiago zum Flughafen. Flug nach Calama und Fahrt zum Hotel in San Pedro de Atacama.

Zweistündiger Stadtrundgang im Ortskern von San Pedro de Atacama. Zuerst besuchen Sie die Iglesia San Pedro – die weiße Pfarrkirche des Dorfes aus dem Jahr 1641. Besonders interessant ist hier das Dach aus Kaktusholz. Die Kirche ist das Wahrzeichen von San Pedro und grenzt direkt an die schöne Plaza de Armas mit ihren mehrere hundert Jahre alten Paprikabäumen. Nach einem Bummel über die Plaza zeigt Ihnen ihr Reiseleiter den Handwerkermarkt.

Halbtagesexkursion in das Mondtal (Valle de la Luna). Es ist eines der bekanntesten Ausflugsziele zwischen Calama und San Pedro. Dieser Ausflug in die raue Schönheit der Atacamawüste beginnt mit der Abenddämmerung. Seltsame Salz- und Felsformationen inmitten vegetationsloser Sandlandschaft und der Licancabur-Vulkan im Hintergrund verleihen dem Tal tatsächlich das Aussehen einer Mondlandschaft. Nach einer Führung vorbei an bizarren Stein- und Salzformationen geht es zum Abschluss der Tour vorbei an der Felsformation „Tres Marías“ zum Aussichtspunkt „Piedra del Coyote“ („Kojotenstein“). Von hier überblicken Sie die Karischlucht und weite Teile der Wüste, bis hin zum Salar de Atacama. Die untergehende Sonne taucht die Landschaft fast minütlich in ein neues Licht und bietet so ein faszinierendes Farbenspiel. Nach Sonnenuntergang Rückfahrt nach San Pedro.

San Pedro de Atacama

Erste Übernachtung in San Pedro de Atacama im Hotel Don Raul.
Heute sind wir zu Besuch beim größten Radioteleskop der Welt. Schon früh um 8:30 Uhr erwartet man uns an der Pforte zur internationalen radioastronomischen Sternwarte ALMA (Atacama Large Millimeter/submillimeter Array) ca. 35 km von San Pedro entfernt gelegen. ALMA ist ein Kooperationsprojekt zwischen Europa, den USA, Kanada, Ostasien und Chile. Wissenschaftler erforschen hier die Geburt von Sternen und Planeten und gewinnen so Einblicke in die Ursprünge des Universums. In 2900 m Höhe befinden sich die Labore, Werkstätten, Antennenkontrollraum, Mannschaftsräume, Büros und Computerräume.

Im Besucherzentrum zeigt das ständig eingespielte Live-Video die Situationen und Verhältnisse auf 5000 m Höhe, wo die Antennen platziert sind; Vorträge, astronomische Videos und Simulationen informieren über aktuelle Forschungserfolge. Es beginnt ein Rundgang durch die Räumlichkeiten und Arbeitsplätze. Wegen gesundheitlicher Risiken in diesen Höhen können wir nicht hoch auf das Antennenplateau fahren, sondern müssen uns auf das Operations Support Facility (OSF), ca. 2915 m ü. M., beschränken.
ALMAs Radioantennen

Die zweite Tageshälfte steht zu Ihrer freien Verfügung. Freizeit und individuelle Erkundungen in Ihrer kleinen und sehr interessanten Wüstenoase San Pedro am Fuße des 5920 m hohen Vulkans Licancabur.

Optional bietet ihr örtlicher Reiseleiter einen Ausflug in die Umgebung von San Pedro de Atacama an. Der Ausflug führt in die wahrhaft sehr schöne, anmutende Landschaft der Hochebene von San Pedro de Atacama.

Salzsee bei San Pedro de Atacama

Vereinzelte landestypische Dörfer mit Häusern im Adobestil, gibt es zu sehen. Eine schroffere und pflanzenleerere Landschaft, wie das Tal des Mondes und das Tal des Todes, findet man fast nirgendwo auf der Welt.

Tal des Mondes

Betreff: Sternenhimmel über Chile. Aufgrund der extrem geringen Lichtverschmutzung, sehr hoher Lufttransparenz, geringer Luftunruhe, gekoppelt mit der Höhenlage, ist die Himmelsbeobachtung schon mit bloßem Auge gut. Abends kann man, auf eigene Faust, den Sternenhimmel ausgiebig beobachten. Fast nirgendwo auf der Welt ist der Sternenhimmel so prächtig, der Himmelssüdpol und die Milchstraße so klar dominierend! Gemeinsam wird der Südsternhimmel betrachtet und fotografiert.

Am Abend / in der Nacht - Exkursion „Ein Blick in andere Welten – Space Obs“ Fast nirgendwo auf der Welt ist der Himmel so klar und die Sicht auf die Sterne so gut wie im Norden Chiles. Nicht umsonst befinden sich hier einige der wichtigsten internationalen Sternwarten der Erde. Astronomen aus aller Welt zieht es immer wieder zum Forschen hierher. Das Beobachtungszentrum Space Obs in San Pedro de Atacama (San Pedro de Atacama Celestial Observatory) befindet sich in Nähe des südlichen Wendekreises und ist für Besucher geöffnet. Bei einem Besuch hier bringt ein Experte Ihnen astronomisches Hintergrundwissen nahe und zeigt Ihnen mit Hilfe eines extrastarken Laserpointers die Besonderheiten des südlichen Sternenhimmels. Per Teleskop können Sie unvergessliche Blicke zu entfernten Sternen und Galaxien genießen.

INFO: Die Tour findet abends im Freien statt, warme Kleidung wird empfohlen. Astrofotografen nehmen ihre Kameras mit und gestalten eigene Fotoserien.

Milchstrasse

Sternwarte Space Obs bei San Pedro de Atacama
Das Beobachtungszentrum Space Obs in San Pedro de Atacama (San Pedro de Atacama Celestial Observatory)

Zweite Übernachtung in San Pedro de Atacama im Hotel Don Raul
Ganztagesexkursion zur Atacama-Salztonebene (Salar de Atacama) und zu den Altiplano-Lagunen: Früh am Morgen brechen Sie mit ihrem Reiseleiter zum Salar de Atacama auf, einem Salzsee von gigantischen Ausmaßen: 3000 km²! An der Oberfläche befindet sich eine dicke Schicht heller Salzkristalle. Hier liegen die weltweit größten Lithium-Lagerstätten, aber auch die Heimat dreier Flamingo-Arten, die sich von den Mikroorganismen der Lagunen ernähren. An der im Salar de Atacama gelegenen «Laguna Chaxa» können Sie die wunderschönen Flamingos und andere Vogelarten in freier Wildbahn beobachten.

Danach geht es weiter zum Dörfchen Socaire, das auf 3218 m Höhe liegt und sich durch eine ganz eigentümliche Architektur aus groben Steinen auszeichnet. Hier können Sie optional zu Mittag essen, bevor es ca. 30 km weiter und über 1000 m höher geht, zu den Hochlandlagunen Miscanti und Miñiques mit den gleichnamigen, fast 6000 m hohen Vulkanen im Hintergrund. Die beiden Lagunen leuchten in einem tiefdunklen Blau und sind von weißen Salzrändern umrahmt, gelbes Hochlandgras bildet einen eindrucksvollen Kontrast dazu. Hier ist es vollkommen still, auch die grasenden Vicuñas (eine Lamaart) durchbrechen diese majestätische Stille nicht.

Auf der Rückfahrt besichtigen Sie den grünen Dorfplatz des Oasenstädtchens Toconao mit großen Kakteen und einer weißen Kirche mit interessanten Kaktusholz-Konstruktionen. Am späten Nachmittag Rückfahrt nach San Pedro.

Socaire

Tuyajto

Die einzigartige geologische Formation Piedras Rojas („Rote Steine“) im Salar de Talar ist sehr interessant. Diese besonderen großen, roten Steine umgeben eine türkisblaue Lagune und die Landschaft ist einfach atemberaubend.

Piedras Rojas („Rote Steine“)

Miscanti und Miñiques

Dritte Übernachtung in San Pedro de Atacama im Hotel Don Raul.
Wir fahren ins Geothermalgebiet El Tatio. Wer die Geysire von El Tatio in Aktion erleben möchte, muss früh aufstehen, denn wenn die Morgensonne über den in mehr als 4300 m Höhe gelegenen heißen Quellen aufgeht, steigen die Fontänen bis zu 10 Meter hoch. Das Licht der aufgehenden Sonne, das die zischenden Fontänen der Geysire streift und in vielen Farben leuchten lässt, bildet dann einen starken Kontrast zu den aufsteigenden Dampfsäulen und den umliegenden Gipfeln.

Die Exkursion startet in den sehr frühen Morgenstunden in San Pedro, um rechtzeitig zum Sonnenaufgang am Geysirfeld zu sein. Um die Mittagszeit Rückfahrt nach San Pedro.
El Tatio

Wenn die ersten Sonnenstrahlen auf das Geysir-Feld scheinen, zeigen sich inmitten einer unwirklichen Vulkanlandschaft die zischenden Dampfgeysire, die um die 86 Grad heiß sind, in beeindruckendster Weise. Selbst auf dieser beträchtlichen Höhe sind Flamingos und Vicuñas zu entdecken. Wer will, kann in einem 2 m tiefen „Badebecken badewannenwarm baden“ gehen.

El Tatio Badebecken

Vierte Übernachtung in San Pedro de Atacama im Hotel Don Raul.
Transfer vom Hotel in San Pedro zum Hotel in Antofagasta, unterwegs Besuch von Chacabuco und Bahnhof Baquedano: Sie werden am Hotel in San Pedro abgeholt und fahren zunächst in Richtung Calama. Weiter geht die Fahrt auf der Panamericana in Richtung Süden. Entlang der Straße reihen sich viele ehemalige Salpeterabbaustätten aneinander, von denen Sie Chacabuco besuchen. Heute eine "Geisterstadt", war Chacabuco Ende des 19. Jahrhunderts ein blühendes Zentrum der Nitrat-Industrie. Sie werden das Theater, den Hauptplatz und die Gästehäuser besuchen. Etwa eine Stunde vor Antofagasta erreichen Sie das kleine Dorf Baquedano, ein interessantes Zeugnis der Nitrat-Ära. Der verlassene Bahnhof und die alten Waggons zeugen von der Bedeutung, die das nun verschlafene Nest einst hatte. Anschließend werden Sie zu Ihrem Hotel in Antofagasta gebracht.

Chacabuco
"Geisterstadt" Chacabuco

Das kleine Dorf Baquedano ist ein interessantes Zeugnis der Nitrat-Ära. Der verlassene Bahnhof und die alten Waggons zeugen von der Bedeutung, die das nun verschlafene Nest einst hatte.

Baquedano Railway

Antofagasta, eine junge Hafenstadt mit ca. 225.000 Einwohnern, liegt direkt am Fuße der Küstenkordillere. Förmlich in die Wüste gebaut überrascht sie mit einem mediterranen Flair. Ein Stadtbummel auf eigene Faust ist empfehlenswert, vielleicht treffen Sie während des Spaziergangs einen Güterzug mit Kupferplatten beladen.

Antofagasta

Erste Übernachtung in Antofagasta im Hotel Del Desierto.
Ihre Citytour Antofagasta (Halbtagesexkursion) beginnt mit einer Fahrt in Richtung Süden entlang der Küste bis nach Caleta Coloso. Das kleine Fischerdorf besaß einst einen wichtigen Hafen für die Verladung von Kupfer und Salpeter. Anschließend geht es zurück nach Norden, um die Ruinen von Huanchaca zu besichtigen. Die frühere Silbergießerei, die aus importierten, englischen Ziegelsteinen erbaut wurde, ist nur als Ruine erhalten, die heute an die Jahre des Silber-Booms in der Region erinnert.

Danach kehren Sie nach Antofagasta zurück, wo Sie zunächst den lokalen Kunsthandwerkermarkt besuchen. Der Bus bringt Sie dann in das sehenswerte Zentrum der Stadt, zur Plaza de Armas. Besuchen Sie hier die Kirche, das alte Zollhaus und das Regionalmuseum, das Ausstellungsstücke aus den blühenden Nitrat-Jahren und einige interessante archäologische Stücke zeigt.

Der Höhepunkt der Exkursion ist der Besuch des steinernen Torbogens „Portada de Antofagasta“, der im Meer vor der Küste nördlich von Antofagasta den Kräften der Erosion widersteht.
Caleta Coloso bei Antofagasta

Ruinen von Huanchaca bei Antofagasta

Die Ruinas de Huanchaca in Antofagasta sind die imposanten Überreste einer alten Silbergießerei des gleichnamigen Minenunternehmens. Bereits 1888 wurde mit dem Bau dieser imposanten Anlage begonnen und schon 1902 wurde die Nutzung der Anlage eingestellt, da sie sich nicht mehr finanziell lohnte. Seit 1974 stehen die Ruinen unter Denkmalschutz und können besucht werden.

La Portada bei Antofagasta
Die berühmte Felsformation La Portada


Zweite Übernachtung in Antofagasta im Hotel Del Desierto.

Ganztagesexkursion Observatorium Paranal:

Von Antofagasta aus, erfolgt eine Tagestour zum größten und gleichzeitig modernsten Observatorium der Europäischen Südsternwarte (ESO), auf dem Cerro Paranal, das sich etwa 120 km südlich von Antofagasta und 12 km landeinwärts befindet. Es ist Standort des Very Large Telescope (VLT), des Very Large Telescope Interferometer (VLTI) sowie der Surveyteleskope VISTA und VST. Besichtigung der VLT-Teleskopanlage auf 2635 m Höhe. Sie besteht aus den vier 8,2 m Teleskopen, namens Antu, Kueyen, Melipal und Yepun, sowie aus vier mobilen 1,8 m Teleskopen. Das VLTI ist die weltweit größte und modernste Anlage zur optischen Interferometrie. Hier hat man die günstigen Bedingungen gefunden. Der Standort erreichte mit einem Seeing von 0,18 Bogensekunden den besten, jemals gemessenen Wert!

Sternwarte auf Cerro Paranal

Sternwarte auf Cerro Paranal

Vor oder nach dem Besuch bei Paranal, Stopp und Besuch des Mano del Desierto. Es ist eine 11 m hohe Eisen- und Zementskulptur, geschaffen von dem Künstler Mario Irarrázabal, in Form einer streckenden Hand. Sie mahnt, mit den Umweltsünden aufzuhören, damit die Erde nicht überall zu einer Wüste wird.

Mano del Desierto


Dritte Übernachtung in Antofagasta im Hotel Del Desierto.

Transfer vom Hotel in Antofagasta zum Flughafen. Flug nach La Serena (ggf. Busfahrt falls nicht anders möglich).

Transfer vom Flughafen zum Hotel in La Serena mit Citytour. Sie werden am Flughafen in La Serena in Empfang genommen und lernen Coquimbo und La Serena bei einer Stadtrundfahrt kennen. Die Tour startet am Hafen von Coquimbo, mit seinem traditionellen Fisch- und Meeresfrüchte-Markt und tollen Stränden von wo aus Sie durch das Stadtzentrum zum nahegelegenen Resort La Herradura an der Guayacan Bucht fahren. Bei einem Fotostopp erzählt Ihnen Ihr Reiseleiter die Piratenlegenden aus vergangenen Zeiten. Danach fahren Sie Richtung Norden an der Küstenstraße entlang nach La Serena.

La Serena ist wohl eine der schönsten Städte Chiles, denn hier wurde es Dank des „Plan La Serena“ erreicht, Wachstum und Modernisierung der Stadt mit dem Erhalt ihres reichen architektonischen Erbes in Einklang zu bringen, so dass nun ein ganz eigener Stil diese Stadt auszeichnet. Die Tour führt Sie auch zum Wahrzeichen von La Serena, dem Leuchtturm am Strand und der im Sommer sehr belebten Strandpromenade.

Sie fahren ins Stadtzentrum und zur Plaza de Armas mit der schönen Kathedrale und besuchen zunächst das archäologische Museum, wo Sie einen guten Einblick in die Kulturen der prähispanischen Zeit bekommen. Danach geht es weiter zum schönen Handwerkermarkt „La Recova“ und auf den Universitätshügel, von wo aus Sie einen schönen Blick über La Serena und die Bucht von Coquimbo haben. Danach werden Sie zu Ihrem Hotel in La Serena gebracht, wo Sie die heutige Nacht verbringen.

La Serena Strand

Der um 7-8 Grad kühlere Humboldtstrom, benannt nach Alexander von Humboldt, sorgt für ein deutliches kühleres Klima an der Küste Südamerikas. Die morgendlichen Nebelbänke, die bis zu 6 km ins Landesinnere eindringen, versorgen diverse Kakteen und Sukkulenten und stark nebelempfängliche Pflanzen mit Tau. Es gibt sogar Käfer, die sich in "Yogastellung" täglich mit Tau versorgen. Hinter dieser natürlichen Grenze, ins Landesinnere, existiert kaum Vegetation und Fauna. Der 6000 m tiefe, parallel liegende Tiefseegraben an der Westküste Südamerikas, wird durch die Meeresströmung, sogar grundtief umgewälzt. Das hat zur Folge, dass sehr viel Plankton und Krill gebildet wird. Das sorgt für einen enormen Tierreichtum, mit einer einzigartigen Nahrungskette. Es gibt reiche Fischgründe, artenreiche Vogelwelt, Pinguinen, Möwen, Robben, Seelöwen, verschiedene Wal-Arten. Vielleicht können wir einige von diesen Tieren beobachten.

Fischmarkt
Fischmarkt Coquimbo

La Serena Leuchtturm
Leuchtturm von La Serena


Geologie der Anden: Die Anden sind mit 7500 km Länge, die längste Gebirgskette der Erde. Ein riesiges 11 km tiefes und 200 km im Durchmesser umfassendes Magmareservoir, die größte Magmaaufwölbung der Erde, unterhalb des Altiplano, hebt stetig die Andenkette. Das sind seit im Jahr 2014 nach Perkin´s Team, die aktuellen Daten. Mit Hilfe von Erdbebenwellen konnte die Struktur des Untergrundes erforscht werden. Maßgeblicher Treiber ist jedoch das Abtauchen der ozeanischen Nazca-Platte (Ostpazifik), die sich unter die Küste Südamerikas schiebt und aufschmilzt und einen gewaltigen Staudruck erzeugt. Genau an dieser Küstengrenze entstehen aktive Vulkanketten, die einzigartige und fantastisch schöne Gebirgsketten erschaffen. Dieser Prozess ist heute noch sehr aktiv, stellenweise hebt es sich bis zu 1 cm im Jahr. Die höchste Erhebung der südlichen Kontinenthälfte, ist mit 6962 m, der Aconcagua.

Erste Übernachtung im Hotel Francisco de Aguirre in La Serena.

Diese Ganztagesexkursion führt Sie ins Elqui-Tal, ein schmaler, fruchtbarer Streifen Land inmitten einer Halbwüstenregion. In dem grünen Tal wachsen Gemüse, Papayas, Lucumas, Chirimoyas und Weintrauben in ansonsten sehr trockener Umgebung an Berghängen voller Kakteen. Besondere Spezialität des Elquitals ist der Pisco, ein typisch chilenischer Schnaps, der hier aus Wein destilliert wird. Beim Besuch einer Pisco-Destille wird Ihnen der Herstellungsprozess des Pisco gezeigt und natürlich dürfen Sie auch probieren. Weiter geht's ins Dörfchen Vicuña, Geburtsort der Literaturnobelpreisträgerin Gabriela Mistral. Am Nachmittag Rückkehr nach La Serena.

Mamalluca 2

Das Landesinnere des sonnigen Elqui-Tals bezaubert. Es ist klimatisch bevorzugt! Eine Flussoase inmitten gewaltiger Andenvorläufer! Eine vielfältige Vegetation bestimmt das wunderschöne Landschaftsbild: Palmen, Papaya-, Avocado- und Cherimoya-Bäume, und endemische Kakteen findet man vor. Auf den umliegenden Bergen befinden sich internationale Sternwarten. Bei Vicuña liegt die Volkssternwarte Mamallucca, die ein Anziehungspunkt für die vielen Sonnenfinsternisbeobachter sein wird.

Elqui-Tal

Elqui-Tal Vicuna

Wein wird dort auch angebaut, unter anderem die Moskatel-Trauben für den berühmten „Pisco“ - einem klaren Traubenschnaps.

Elqui-Tal Pisco


Zweite Übernachtung im Hotel Francisco de Aguirre in La Serena.

Ganztägiges Programm - ECLIPSETAG: Transport und Reiseleitung zum Beobachtungsplatz und zurück.

Mittagessen inklusive bzw. Lunchbox. Das Abendessen erfolgt als ECLIPSE DINNER und ist inklusive, ein alkoholisches Getränk ist frei. INFO: Aufgrund der Straßenverhältnisse vor Ort muss die Gruppe ggf. für die Fahrt auf mehrere Fahrzeuge aufgeteilt werden (max. Busgröße: ca. 24 Personen) Am 2. Juli wird der Kernschatten des Mondes, erst am späten Nachmittag, 16:30 Uhr chilenische Zeit (20:30 UT), die Küste Chiles, bei El Olivo berühren. Die Totalitätsdauer dort beträgt 2:37 min, bei nur 14 Grad Sonnenhöhe. Der Kernschatten dort, hat einen Durchmesser von 145,6 km und dieser ist überschallschnell mit 10 292,4 km/h. In Argentinien, nahe Buenos Aires, endet die Sonnenfinsternis.

Sonnenfinsternis 2017

Sonnenfinsternis Totalitätszone Chhile 2019


Unser Beobachtungsstandort steht noch nicht fest. Wir visieren das Elqui-Tal an. In den größeren Höhenlagen kann sogar Schnee liegen - es ist Winter in Chile.

Dritte Übernachtung im Hotel Francisco de Aguirre in La Serena.

Transfer von La Serena nach Santiago mit Stopp Monumento Nacional Valle del Encanto, ein Nationalpark bei Ovalle. Weltberühmte Petroglyphen und prähistorische Fundstätten mit Fossilien und Dinosaurierknochen gibt es dort zu sehen.

Petroglyphen im Tal von Encanto


Übernachtung in Santiago de Chile im Hotel Fundador.

Transfer vom Hotel in Santiago zum Flughafen. Flug nach Frankfurt.

Ankunft in Frankfurt.

Leistungen und Preise

Flüge
In Deutschland starten bzw. landen wir in Frankfurt/Main.
In Chile ist der Lande- und Startflughafen Santiago de Chile.
Langstreckenflüge mit LATAM Airlines ab/bis Frankfurt inkl. Steuern und Gebühren.
Innersüdamerikanische Flüge mit LATAM Airlines oder SKY Airlines inkl. der dabei anfallenden Flughafensteuern

Hotels
13 Hotelübernachtungen in den ausgewählten Hotels (oder ähnlich) mit Frühstück

Transporte
In Chile mit Bussen und Inlandflügen.

Reisepapiere, Visum, Impfungen und Zollbestimmungen
Sie benötigen einen gültigen Reisepass. Ein Visum wird nicht verlangt.

Im Reisepreis enthalten
Reisepreis 4.990 € pro Person bei Unterbringung im Doppelzimmer. Einzelzimmerzuschlag: 740,00 €.

Mindestteilnehmerzahl 25

Anmeldeschluss
1. November 2018: Sollte Ihr Interesse an dieser Reise erst nach dem Termin geweckt worden sein, nehmen Sie bitte Kontakt mit Wissenschaftsreisen auf und fragen Sie nach freien Plätzen oder wegen eines Nachrückerplatzes auf der Reserveliste.

Veranstalter und Reisebedingungen
"Kultur, Astronomie & Wissenschaftsreisen" tritt als Vermittler auf. Außerdem begleitet Dr. Eckehard Schmidt die Tour als Reiseleiter. Reiseveranstalter ist die Firma Ikarus mit Sitz in 61462 Königstein. Es gelten die Reisebedingungen von Fa. Ikarus.

Reiseversicherungen
Reiseversicherungen sind im Reisepreis nicht inbegriffen. Wir empfehlen jedem Teilnehmer den Abschluss solcher Versicherungen.

Änderungen im Reiseprogramm vorbehalten!



MEHR WISSEN: Links und Hinweise
https://de.wikipedia.org/wiki/Santiago_de_Chile
https://de.wikipedia.org/wiki/La_Moneda
https://en.wikipedia.org/wiki/Plaza_de_Armas_(Santiago)
https://www.tripadvisor.de/LocationPhotoDirectLink-g294305-d314484-i99227310-Central_Market_Mercado_Central-Santiago_Santiago_Metropolitan_Region.html
https://de.wikipedia.org/wiki/Cerro_San_Crist%C3%B3bal_(Santiago_de_Chile)
https://de.wikipedia.org/wiki/Sanhattan
http://planetariochile.cl/
http://latina-press.com/news/169481-chile-planetarium-in-santiago-mit-neuer-zeiss-technik/
https://de.wikipedia.org/wiki/Valpara%C3%ADso
https://www.falstaff.de/sd/w/casablanca-valley-chile/
https://www.casasdelbosque.cl
https://de.wikipedia.org/wiki/Calama
https://de.wikipedia.org/wiki/Chuquicamata
https://de.wikipedia.org/wiki/San_Pedro_de_Atacama
https://de.wikipedia.org/wiki/Salar_de_Atacama
https://de.wikipedia.org/wiki/Valle_de_la_Luna_(Chile)
http://phototravelnomads.com/reiseziele/suedamerika/chile/san-pedro-de-atacama/valle-de-la-muerte/
https://www.tripadvisor.at/LocationPhotoDirectLink-g294291-d314640-i191024086-Atacama_Dessert-Chile.html
https://de.wikipedia.org/wiki/Laguna_Tuyajto
https://franks-travelbox.com/chile/laguna-miscanti-und-miniques.html
https://de.wikipedia.org/wiki/El_Tatio
https://de.wikipedia.org/wiki/Chuquicamata
https://de.wikipedia.org/wiki/Antofagasta
http://www.baunetz.de/exkursionen/chile/Meldungen-Poliduras_Masterplan_erschliesst_Nationaldenkmal_von_Antofagasta_4840806.html
https://de.wikipedia.org/wiki/Cerro_Paranal
https://de.wikipedia.org/wiki/La_Serena_(Chile)
https://de.wikipedia.org/wiki/Humboldtstrom
https://de.wikipedia.org/wiki/Andenwetter.tv/news/der-humboldtstrom/2.904.657
http://chile.travel/de/wohin/norden-und-atacamawueste/das-elquital/alfa-aldea
http://chile.travel/de/wohin/norden-und-atacamawueste/das-elquital
http://chile.travel/de/intereses-destacados/weinreisen/elqui-tal
https://de.wikipedia.org/wiki/Sonnenfinsternis_vom_2._Juli_2019
http://www.sonnenfinsternis.org/sofi2019t/index.htm
http://xjubier.free.fr/en/site_pages/solar_eclipses/TSE_2019_GoogleMapFull.html
http://eclipsophile.com/total-solar-eclipse-july-2-2019/

MEHR WISSEN: Astronomen in die Wüste geschickt

Lorenzen, Dirk H.: Geheimnisvolles Universum - Europas Astronomen entschleiern das Weltall, Franckh-Kosmos Verlag, Stuttgart 2002, 208 Seiten

Schmidt, Eckehard: Die Europäische Südsternwarte in Chile - Sternschau in der Wüste - Chile: Eldorado der Astronomen, in "Kultur & Technik", Zeitschrift des Deutschen Museums München, 4/2004, Seite 42-47

Witt, Volker: Auf Planetensuche in der Atacama-Wüste, in "Sterne und Weltraum", 3/2018, Seite 78-85

Quellen der Bilder:
Wikipedia 1200px-SocaireOld Church, 1200px-vicuna_desde_los_cerros,
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MEHR REISEN

Wir bereisten mehrmals Chile und besuchten die ESO-Sternwarten. Über einige dieser Fahrten informieren Bilder und Kurzberichte im Archiv unter "Bilder- und Reisegalerie" sowie unter "Neues aus Kultur und Wissenschaft".